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„Lerne, Nein zu sagen“

Die regelmäßigen Treffen der Creative Mornings rund um den Globus sind eine feine Sache. Gestartet von Tina Roth Eisenberg in New York wurde die Idee in viele Städte weltweit getragen. Dort treffen sich regelmäßig Kreative (vor allen Dingen der Design-Branche), um jeweils an einem neuen Ort einem kurzen Vortrag (aus dem eigenen Reihen) zu lauschen und sich bei Kaffee etc auszutauschen. Die von uns aus nächste Gelegenheit bietet sich in Paris, London, Utrecht, Amsterdam oder Berlin an. Letzteres würde ich gerne mal besuchen.

Nun hat vorgestern in New York Jason Santa Maria einen Vortrag gehalten (übersetzt): „Lerne, Nein zu sagen.“ Dabei kann sein Beitrag nicht nur für die Design-Branche begrenzt angesehen werden, sondern für viele (kreative) Berufe. Ich fühlte mich auch angesprochen und werde ihn mir bestimmt noch einmal anhören.

2012/10 Jason Santa Maria (Benefit CreativeMornings) from CreativeMornings on Vimeo.

Darauf aufmerksam geworden bin ich (mal wieder) durch Tina herself.

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WordPress im Backend zur Zeit unbrauchbar (N1)

Seit einiger Zeit kann ich auf WordPress im Backend nicht mehr zugreifen und konnte mich aus Zeitmangel nicht darum kümmern. Es wurde ein „Fatal error: Allowed memory size … exhausted (..)“ angezeigt. Zuerst dachte ich, dass ein Plugin dazwischenfunkt. Nachdem ich ein paar gelöscht hatte, funktionierte der Zugriff wieder; jedoch nur für kurze Zeit.

Nun habe ich ein wenig nachgeforscht und hoffe der Lösung nahe gekommen zu sein. Drückt mir mal die Daumen.
Ich berichte dann von der Lösung.

Nachtrag, 06.11.2012:

Vorweg: ich schreibe diesen Nachtrag zum zweiten Mal. Der erste ist im digitalem Nirvana verschwunden, kaum als er draussen war. Ich vermute, dass mir die WordPress-App dazwischengefunkt hat, die ich nutzte, um die Ergänzung in der Überschrift nachzuholen, weil ich sie bei der (Erst-)Veröffentlichung vergaß. Muss ich mal testen. So, nun aber…

Zuerst laß ich den Eintrag im WordPress-Codex, dass der Speicher für PHP in einer WordPress-Datei höher gesetzt werden muss. Nachdem ich mit Textmate die Stelle gefunden und geändert hatte … passierte nichts. Zumindest nix in die richtige Richtung.
Der (indirekte) Tipp von Stefan (in den Kommentaren) war dann Gold wert. Denn noch während ich mit dem Support bei All-Inkl.com telefonierte und den Namen meiner Domain aussprach, hatte der freundliche Herr schon die passende Zeile in der .htaccess-Datei hinzugefügt, die dem Spuck ein Ende machte: ja, diese setzt den zugewiesenen Speicher für PHP hoch. Aber eben nicht innerhalb der WP-Installation, sondern in der .htaccess. Sie lautet:
php_value memory_limit 128M
Das war’s auch schon. Nachmachen erlaubt :) … jedoch auf eigene Gefahr!

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Murmuration

Aus der Ferne habe ich selbst schon solche Bewegungen beobachten können und schätzte mich glücklich. Hier sind Zwei nun ganz nah dabei. Wunderschön.
Gefunden bei Martin Gommel.

Murmuration from Islands & Rivers on Vimeo.

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Never change a running system

Was läuft, das soll man laufen lassen, heisst es doch, oder? Wenn ich bald auf Mac OS Lion wechseln sollte, dann nur, weil ich den iCloud-Service nutzen will. Und das nur, da mobileme am 30.06.2012 aufhören wird (und dessen Kunde ich seit Jahren bin). iCloud ist der Nachfolger (in abgewandelter Form allerdings).

Wie vieles in dieser Hardware/Software-Nummer, kommt der Wechsel auch mit einigen Überlegungen einher.
iCloud funktioniert z.B. nur mit meinem Mac, auf dem mindestens OS 10.7.2 installiert ist. Es gibt zwar die ein oder andere Alternative zur iCloud (und ihrer Syncronisation zwischen Mac und iOS-Gerät, zB iCal-Sync), aber warum in vielen Töpfen rühren, wenn es doch einfach gehen kann (und soll!). Das Problem ist nur, dass manche Programme nicht mehr unter dem Löwen laufen werden: nämlich alle, die die Rosetta-Umgebung benötigen, sprich PowerPC-Programme sind, was bedeutet, dass diese nicht nativ auf einem Mac mit Intel-Prozessor laufen können.

Wenn man nun – so wie ich – immer wieder von einem Mac auf den nächsten „portiert“ hat (mit dem Migrationsassistenten – tolle Sache!), so schlummert noch so manche Altlast auf der Platte. Diese sind leicht mit dem System-Profiler (Programmordner-Hilfsprogramme) gefunden.
In meinem Fall waren es fast 20 Classic-Programme, die schon jetzt nicht mehr liefen (und sofort gelöscht wurden), und weitere an die 200 PowerPC-Programme, denen es nun an den Kragen geht.

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Hello

Da hat sich aber jemand ganz viel Mühe gemacht.
Find ich gut.

Thanks, ant1mat3rie.

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Nachts im Buchladen

Ein wunderbarer Film über Bücher (und deren Eigenleben): Joy of Books (Youtube-Link) von Sean Ohlenkamp & Lisa Blonder Ohlenkamp aus Toronto. Die Musik stammt von Grayson Matthews. Die Umsetzung erfolgte nachts, wie man unschwer sehen kann, und mit über 25 freiwilligen Helfern (namentlich auf der Youtube-Seite aufgeführt).
Hut ab.

Darauf aufmerksam geworden durch swissmiss.
Erinnert mich daran, wieder mal nen Buch in die Hand zu nehmen.

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Jahresendgedanken – ganz kurz

Es ist wieder soweit: das Jahr neigt sich dem Ende. Wieder mit einem großen Fest.
Bei mir kehrt langsam Ruhe ein. Dabei sind die Feiertage noch nicht mal rum.
Um es nun gänzlich zu schaffen und im wahrsten Sinne mal abzuschalten, werde ich in den kommenden Tage „offline“ sein. Mal schauen, ob ich es wirklich schaffe.
Auch wenn ich Wochen verstreichen lasse, ohne einen (neudeutsch) Post zu senden, so verging kein Tag ohne Internetzugang und manchem Wunsch des Gedankenaustausches über diese Seite – was nicht immer, ach, was sag ich, oft nicht klappte.
In den letzten Tagen des Jahres heisst es runterkommen. Leider nicht nur mit der Familie allein, denn ich werde mir auch die Unterlagen zur Steuer vornehmen müssen … was man vorher nicht schafft. Naja.

Ich wünsche allen eine gute, erholsame Zeit. Genug Ruhe zur Reflexion und Sammeln von Ideen und der Kraft, sie in die Tat umzusetzen. In 2012. Bis dann.

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Farewell Georg Kreisler (1922-2011)

Danke für all die – eigentlich immer – guten Texte und Lieder. Ich habe oft gelacht, manchmal laut, manchmal leise in mich hinein. Es war immer eine Freude. Oft tief schwarz.
Ein Stück („Der Musikkritiker“) durfte ich des öfteren selbst vortragen bzw wurde immer wieder darum gebeten; nicht weil ich es gut interpretieren konnte, sondern weil es Spaß macht – das Zuhören auch.

Mit Freude habe ich gelesen, dass Georg Kreisler bis vor Kurzem noch öffentlich aufgetreten ist, um Gedanken vorzutragen – geschriebene oder spontane.
Nun ist Georg Kreisler im Alter von 89 Jahren verstorben. Farewell.

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Ein norwegisches süßes Konzept

Diesen Sommer hatten wir unsere Freunde in Norwegen besucht. Gerade mal eine Woche war es her, dass ein Einzeltäter das Land erschüttert hatte. Somit war die Zeit selbstverständlich auch von der Stille um das Unfassbare geprägt, aber auch gefüllt von der Normalität der Kinder.

Eine Sache, von der ich kurz berichten will, begriff ich erst wieder daheim.

Oskar konnte bei den Kindern unserer Freunde Süßigkeiten aus deren Fundus im Kinderzimmer bekommen. Er brauchte nicht uns fragen, (egal was wir gesagt hätten) er bekam was Süßes von den anderen. Jeden Tag. Zu jeder Zeit.
Ganz ehrlich? Ich war nicht in Gänze positiv überrascht. Aber, hey, es war Urlaub. Ich wollte meine Ruhe haben und Oskar auch. Also ließen wir die Kinder oft gewähren und schalteten uns selten ein.

Zuhause trafen wir gemeinsame Freunde, die ebenfalls in Norwegen zu Besuch waren. Auch Ihnen war es aufgefallen. Jedoch im Gegensatz zu mir hatten sie nachgefragt:
Die Kinder unserer norwegischen Freunde bekamen nur einmal in der Woche (samstags) etwas Süßes. Damit müssen sie eine Woche selbst haushalten. Und zwar gilt dies nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch bei Nachbarn, Freunden, im Kindergarten, einfach überall.

Was für ein Konzept.
Einfach. Gut. Funktioniert (nur, wenn sich alle dran halten. In unser Nachbarschaft wohl nicht ;) Schade).

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Farewell, Steve (N1)

Thank you so much.

Remembering Steve Jobs‘ 2005 Stanford Commencement Address where he’s talking also about life and death, knowing that every day could be his last. He used time well. Chapeau.

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