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Google Wave (N1)

Auf der Google I/O wurde eine neues Projekt vorgestellt, das noch dieses Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll: Google Wave.
Zuerst sieht es aus wie Facebook: ein Online-Portal, in dem man Kontakte hält und sich austauscht. Dieses hier kann aber noch viel mehr und das scheint nur der Anfang.

Bislang kann man Nachrichten verschicken, chatten (wobei der Live-Austausch schon sehr bemerkenswert ist: der Empfänger sieht, wie man den Text eingibt sofort), an unterschiedlichen Stellen der Unterhaltung Kommentare einfügen, deren Ablauf nachträglich nachvollziehbar bleiben und zusammen am selben Text arbeiten… mit mehreren und das zeitgleich. Beeindruckend.

Da es sich um ein offenes Projekt handelt, wird es noch viele weitere Funktionen erhalten. Ich fände dann ja auch noch Audio- und Video-Chat sinnvoll … wenn man am selben Text arbeitet, dann wäre eine gesprochene Erklärung für eine Textänderung hilfreich.
Abzuwarten bleibt, wieviele Nutzer es für dieses Portal (das mehr wie ein Offline-Programm daherkommt) geben wird.

Wer etwas – ca eine Stunde – Zeit hat, der schaut sich das Video an:

(gefunden über daring fireball)

Nachtrag: 05.08.2010

Google lässt „Google Wave“ zum Ende des Jahres auslaufen und wird das Produkt in seiner Form nicht weiterverfolgen.

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bisher 8 Kommentare

  1. Frank sagt:

    Braucht man das?

    Ich arbeite auch im IT-Bereich, habe bislang aber um das Web 2.0 einen Bogen gemacht. Was bringen mir 150 Facebook-Kontake, wenn ich sie wegen der reinen Masse gar nicht pflegen kann?

    (Anmerkung @Frank: Bitte benutze in Zukunft die URL deiner eigenen Seite und nicht einer, die evtl durch dich erstellt wurde. Ich lasse es jetzt so stehen, halte mir aber in Zukunft vor, Kommentare nicht zuzulassen oder nachträglich zu entfernen. Wer keine eigene Seite hat, der lässt einfach die Möglichkeit eine URL anzugeben frei.)

  2. Ingo Pudlatz sagt:

    Hallo, Frank !
    Entschuldige erstmal das späte Freischalten deines Kommentars. Wir waren für ein paar Tage weggefahren und ich konnte erst heute meinen Maileingang prüfen.
    Zu deinem Kommentar:
    Ich weiß nicht, ob du dir die Zeit nehmen konntest, um den Film anzuschauen (Facebook selbst finde ich auch weniger sinnvoll, da es ein Zeitfresser ist. Meine Kontakte pflege ich anders). Das Wave-Projekt ist allerdings eine Plattform, mit der man Text oder Code gemeinsam, zeitgleich bearbeiten kann. Alle Schritte der Änderungen sind rückwärts nachvollziehbar. Kommenate können gegeben werden. Es ist ein direkter Austausch der Arbeitenden möglich, obwohl diejenigen nicht im selben Raum arbeiten können.
    Es stimmt, der Vergleich mit Facebook hinkt sehr und war nur als Einstieg in das Thema gedacht.
    Gruß, Ingo

  3. unlimited sagt:

    Hallo, hat hier jemand eine Einladung zu [ver]teilen? [Es] wäre sehr dankbar! Danke!

  4. Ingo Pudlatz sagt:

    Leider nein, ich habe keine Einladung dazu. Viel Glück bei der Suche.

  5. Ingo Pudlatz sagt:

    Hatte schonmal über #Google #Wave geschrieben: http://bit.ly/22aitF – hat nun wer eine #Einladung / #invite für mich? :-!

  6. Ingo Pudlatz sagt:

    Inzwischen habe auch ich Einladungen für Google Wave zu vergeben bzw kann Einladungen an Google weiterleiten. Bei Interesse einfach hier melden : )

    I do have invites now, so it’s first come first serve. Just leave a comment, and I will get back to you asap.

  7. domen sagt:

    have you any spare wave invitation… i’d like to have one.
    tnx
    d

  8. Ingo Pudlatz sagt:

    hi d, I entered your email-address in the invitation-list. You should get it soon. Bye, Ingo

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