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Datensicherung ist wichtig

Wer viel mit dem Rechner arbeitet, braucht eine gute Backup-Lösung. Ich kenne viele Bekannte, die erst vor Kurzem oder noch nie über eigene Datensicherungen nachgedacht haben, geschweige denn praktizieren.

Ich benutze mehrere Arten der Absicherung. In (mehr oder weniger) regelmäßigen Abständen wird der gesamte Inhalt der internen Festplatte auf eine externe 3,5Zoll-Festplatte gespiegelt. Dieser Vorgang kann nur nachts ablaufen, weil er einige Stunden für den Prozess benötigt. Der Vorteil ist, dass ich im Notfall (das Powerbook brennt, wird geklaut, etc) auch von der externen Platte (an einem anderen Rechner) starten kann und ich habe alle Inhalte und meine Programme weiterhin einsatzfähig.

Ich sagte alle Inhalte? Nun es sind eben nicht alle, denn wie ich schon angedeutet hatte, kann der „regelmäßige“ Abstand länger oder kürzer ausfallen; so muss ich denn für das Klonen der Platte erst die externe Festplatte anschließen. Und da es nicht jeden Abend passieren kann, wird wohl oder übel im Ernstfall manch ein Tag nachgearbeitet werden müssen. Das ist unbefriedigend und ich werde es in Zukunft anders lösen müssen.

Wirklich sensible Daten (Adressen, Zeitlisten, usw) werden täglich mit der Backup-Lösung von Apple auf mein .Mac-Konto abgesichert. Somit kann ich sicher sein, dass auch nach einem plätzlichen Ableben meines mobilen Rechners, die wichtigsten Daten wiederherstellen zu können.

Dass ich hierüber schreibe kommt nicht von ungefähr.

Vor zwei Tagen bemerkte ich, dass ich das Programm „Adressbuch“ nicht mehr öffnen kann. Kurze Zeit später war das Drucken nicht mehr möglich. Zuerst dachte ich an einen Softwarefehler – auch Macs verschlucken sich mal – nur brachten die üblichen Tricks keine Besserung.

Da nur Systemelemente und Programme, die mit dem System mitgeliefert werden, betroffen waren, beschloss ich, das System neu aufzuspielen. Dabei muss nicht erst die Festplatte gelöscht werden, sondern die Benutzerdaten können übernommen werden: was ich dann auch auswählte…
Nur leider wurde der Installationsprozess abgebrochen.

Eine Festplattenprüfung brachte es dann an den Tag. Die interne Festplatte hatte einen Defekt und musste ausgetauscht werden. Das nimmt leider Zeit in Anspruch, die ich in Zeiten wie diesen (Oskar ist da und bei den Kunden/Arbeitgebern steht viel an) nicht eben mal aufbringen kann. Da hat der Tag einfach zu wenig Stunden.

Die schnelle Abhilfe war nun folgende:

Eine 2,5Zoll-Firewire-Festplatte freigemacht und den kompletten Inhalt des Powerbooks gespiegelt. Auf die Externe dann das System neu aufgespielt und durch die Systemaktualisierung auf den neuesten Stand gebracht.
Danach funktionierten wieder die Programme – wie das Adressbuch – und der Druckdialog war wieder einsatzbereit; nur die Druckerliste musste neu angelegt werden, was aber schnell gemacht ist. Nun muss noch MySQL und PHP laufen, dann kann vorerst mit der externen Platte weitergearbeitet werden.

Das Spiegeln / Klonen kompletter (Start-)Partitionen und einfache Backups kann man zB mit den Programmen

erstellen.
Mit FoldersSyncronizer können dann auch einfach per drag-and-drop einzelne Ordner abgeglichen werden.

Die neue Festplatte für das Powerbook ist schon da (eine größere als die alte interne und die externe Zwischenlösung). Jetzt muss ich nur noch die Zeit haben, das gute Ding einzubauen. Die Anleitung dafür (und für viele weitere Bastlerfreuden) findet man bei ifixit, das passende Werkzeug beim nächsten gut sortieren Händler oder geliehen von einem guten Freund.

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