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Microsoft spaltet … (Nachtrag)

… die Webentwickler

Bei den Webkrauts berichtet David Maciejewski von den Plänen Microsofts, in ihrem (anscheinend) bald erscheinenden Browser IE8 ein neues meta-tag einzuführen, das für gespaltende Reaktionen unter den Webentwicklern sorgt (Einfach für Alle listet einige auf).

Ziel ist es, nicht einfach nur (endlich) mit dem Browser den Webstandards zu genügen, sondern auch noch für alte Seiten, die nur für den IE geschrieben wurden (und deshalb nicht standardkonform sind), mit dem neuen Browser ordentlich darstellen zu können. Nur dazu braucht es im Hintergrund mehrere Render-Maschinen und am Anfang einer Seite einen meta-tag, der den IE darauf hinweist, was er zu tun hat (anstelle einfach nur das Richtige zu tun, nämlich sauber nach den Standards arbeiten). Nun denkt mal einige Jahre in die Zukunft: wie groß sollen denn die Browser werden, wenn überall (und nicht nur im IE) mehrere Render-Einheiten verbaut werden (müssen)?

Microsoft. Schon mal was von Bürokratieabbau gehört? Anscheinend nicht. Soll helfen.

Nachtrag, 04.03.2008:
Nun, das Aufblasen des eigenen Browsers mit mehreren Renderengines war nicht direkt das Problem, sondern eher der Umstand, dass Webdesigner ein extra meta-Tag in Zukunft in die Webseiten hätte eingebauen sollen, wenn sie ihre Seiten nach den Webstandards erstellt und diese auch so durch den IE8 dargestellt haben wollten.

Nun hat MS sich umentschieden:

[…] IE8 will, by default, interpret web content in the most standards compliant way it can […]

IE8 wird als Standardeinstellung die Seiten nach den Webstandards interpretieren … und in der Webgemeinde hört man lautes Aufatmen. Schauen wir mal, wie der IE8 sich wirklich verhalten wird und welche Auswirkungen es haben wird.

(via pixelgraphix)

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