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Spendenaktion – mal anders

Vorgestern hatte ich den Einfall, eine besondere Rubrik hinzuzufügen : die Spendenseite (: Auf so mancher Internetseite findet der umherwandernde Besucher Spendenaufrufe. Die sind aber oft für die betreffende Seite selbst.

Frisches Brot in Karabakh

In der neuen Spendenrubrik will ich in Zukunft jedoch gemeinnützige Vereine und deren besondere Aktionen auflisten, die finanzielle Unterstützung benötigen. Bestimmt gibt es viele, die ich auflisten könnte, und die Liste wird sich bestimmt im Laufe der Zeit stetig verändern.
Sie soll übrigens auch Hilfe für die unter uns sein, die unbedingt für die kommende Steuererklärung noch eine Spendenbescheinigung benötigen und damit gleichzeitig anderen einen großen Dienst erweisen können.

Der Gedanke kam schon am Anfang der Woche, als Volkmar Jung (ein guter Freund und Vater meines besten Freundes) seinen regelmäßigen Rundbrief auch wieder zu mir schicke. Zur Zeit halten er und seine Frau sich in Armenien auf, wo sie einer kleinen Gemeinde helfen. Hier nur ein kleiner Auszug aus seinem Brief:

Wir haben in dem Dorf Khatchen bisher eine ganze Menge auf die Beine gestellt. Die meisten armen Familien (38) haben jetzt eine Kuh, die Schule hat ihre Kantine, das ist alles gut eingearbeitet. Das Dorf hat einen Traktor und einen Mähdrescher bekommen, es gibt Wasser für alle Haushalte, ständig, was wohl die größte Revolution bedeutet. Die Kirche ist wunderbar renoviert, sie diente 70 Jahre als Scheune. Es fehlen noch Außenarbeiten und vor allem eine große Glocke in einem Glockenträger, dann wäre sie vollkommen. Am 6. November, wenn über 60 Franzosen von der Reisegruppe unserer Organisation kommen, wird u.a. der Kindergarten – la maternelle – eingeweiht. Der befindet sich in einem großen Gebäude, das wir errichtet haben, zusammen mit einer Bibliothek, einem großem Versammlungsraum, einer Krankenstation für das Dorf und weiteren kleineren Räumen. Das Geld für diese einmalige große Baumaßnahme bekamen wir von der Stiftung eines Armeniers in der Diaspora.

Und hier gleich noch ein zweiter Auszug, der die nächste Aktion beschreibt, für die finanzelle Unterstützung gesucht wird:

Ich schreibe diesen Rundbrief, indem ich ihn mit einer Bitte verbinde. Der Schuldirektor Grischa will einen Hühnerstall für etwa 100 Legehennen bauen. Dieser Stall bringt nach etwa 4 Monaten Anlaufzeit einen Rein-Ertrag von etwa 500 Euro jährlich. Dieses Geld reicht aus, um zusammen mit dem Ertrag von den Bienenkörben die Eigenfinanzierung für die Kantine zu decken. Im Moment sind über 40 Kinder in der Schule. Es können damit auch Lehrmittel und Sportartikel für die Turnhalle angeschafft werden. Im Jahr 2006 war es zu trocken, es gab fast keinen Honig. Ein Hühnerstall wäre ein zweites Standbein für ein gutes und nachhaltiges Funktionieren des Schulbetriebs. Damit entfallen für uns praktisch alle Folgekosten für die Schule, – und wir könnten uns einer neuen Aufgabe zuwenden. Dringende und lohnende Aufgaben gibt es genug.

Der Stall kostet insgesamt 2000 Euro, mit Hennen, Futter und Wartung. (Eine Legehenne kostet hier etwa 4 Euro). Ich habe mit Freunden in Deutschland einen als gemeinnützig anerkannten Verein gegründet: Solidarität mit Armenien und Karabakh. Wer sich an der Aktion beteiligt, bekommt gerne eine Spendenbescheinigung für seine Steuererklärung.

Hört sich doch ganz gut an, oder? Spenden bitte an:
Solidarität mit Armenien und Karabakh
Kontonummer: 10 14059 012
BLZ: 35060190
KD-Bank eG (Bank fuer Kirche und Diakonie, Duisburg-Dortmund)

Zwei weitere Organisationen fallen mir spontan ein.

Zum einen natürlich „Youth for Understanding“, einer Austauschorganisation, die bereits seit 50 Jahren den Schüleraustausch zwischen Deutschland und Ländern in der ganzen Welt organisiert und fördert. Interkultureller Austausch – je früher desto besser – ist Grundstein für Volkerverständigung und Frieden in der ganzen Welt. YFU gibt sich nicht mit einer einmal erreichten Zahl von Kooperationsländern zufrieden, sondern arbeitet am weltweiten Austausch. Wer mehr darüber erfahren will, dem sei schonmal der Internetauftritt von YFU empfohlen.

Die Zweite ist „Ohrenkuss – da rein, da raus“, eine Zeitung gemacht von Menschen mit Down-Syndrom. Ich habe die Zeitung selbst einige Zeit abonniert. Sie ist erfrischend und gibt uns einen unbeschwerten Blick auf die Welt. Dabei unterstützen wir eine großartige Aktion und hinterlassen vor Freude strahlende Gesichter – garantiert.

In den nächsten Tagen stelle ich die Rubrik online. Dann enthält sie auch die Kontaktinformationen und Kontonummern der Vereine.

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bereits 1 Kommentar

  1. Anonymous sagt:

    […] Was ich schon vor einiger Zeit angekündigt hatte, ist nun umgesetzt. Seit heute gibt es Gutes ! Die Seite, auf der man sich nicht nur zur Weihnachtszeit schlau machen kann, wer dieses Jahr, diesen Monat die Extra-Zuwendung bekommt, ist endlich online. […]

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