Was läuft, das soll man laufen lassen, heisst es doch, oder? Wenn ich bald auf Mac OS Lion wechseln sollte, dann nur, weil ich den iCloud-Service nutzen will. Und das nur, da mobileme am 30.06.2012 aufhören wird (und dessen Kunde ich seit Jahren bin). iCloud ist der Nachfolger (in abgewandelter Form allerdings).
Wie vieles in dieser Hardware/Software-Nummer, kommt der Wechsel auch mit einigen Überlegungen einher.
iCloud funktioniert z.B. nur mit meinem Mac, auf dem mindestens OS 10.7.2 installiert ist. Es gibt zwar die ein oder andere Alternative zur iCloud (und ihrer Syncronisation zwischen Mac und iOS-Gerät, zB iCal-Sync), aber warum in vielen Töpfen rühren, wenn es doch einfach gehen kann (und soll!). Das Problem ist nur, dass manche Programme nicht mehr unter dem Löwen laufen werden: nämlich alle, die die Rosetta-Umgebung benötigen, sprich PowerPC-Programme sind, was bedeutet, dass diese nicht nativ auf einem Mac mit Intel-Prozessor laufen können.
Wenn man nun – so wie ich – immer wieder von einem Mac auf den nächsten „portiert“ hat (mit dem Migrationsassistenten – tolle Sache!), so schlummert noch so manche Altlast auf der Platte. Diese sind leicht mit dem System-Profiler (Programmordner-Hilfsprogramme) gefunden.
In meinem Fall waren es fast 20 Classic-Programme, die schon jetzt nicht mehr liefen (und sofort gelöscht wurden), und weitere an die 200 PowerPC-Programme, denen es nun an den Kragen geht.





