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Never change a running system

Was läuft, das soll man laufen lassen, heisst es doch, oder? Wenn ich bald auf Mac OS Lion wechseln sollte, dann nur, weil ich den iCloud-Service nutzen will. Und das nur, da mobileme am 30.06.2012 aufhören wird (und dessen Kunde ich seit Jahren bin). iCloud ist der Nachfolger (in abgewandelter Form allerdings).

Wie vieles in dieser Hardware/Software-Nummer, kommt der Wechsel auch mit einigen Überlegungen einher.
iCloud funktioniert z.B. nur mit meinem Mac, auf dem mindestens OS 10.7.2 installiert ist. Es gibt zwar die ein oder andere Alternative zur iCloud (und ihrer Syncronisation zwischen Mac und iOS-Gerät, zB iCal-Sync), aber warum in vielen Töpfen rühren, wenn es doch einfach gehen kann (und soll!). Das Problem ist nur, dass manche Programme nicht mehr unter dem Löwen laufen werden: nämlich alle, die die Rosetta-Umgebung benötigen, sprich PowerPC-Programme sind, was bedeutet, dass diese nicht nativ auf einem Mac mit Intel-Prozessor laufen können.

Wenn man nun – so wie ich – immer wieder von einem Mac auf den nächsten „portiert“ hat (mit dem Migrationsassistenten – tolle Sache!), so schlummert noch so manche Altlast auf der Platte. Diese sind leicht mit dem System-Profiler (Programmordner-Hilfsprogramme) gefunden.
In meinem Fall waren es fast 20 Classic-Programme, die schon jetzt nicht mehr liefen (und sofort gelöscht wurden), und weitere an die 200 PowerPC-Programme, denen es nun an den Kragen geht.

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Hello

Da hat sich aber jemand ganz viel Mühe gemacht.
Find ich gut.

Thanks, ant1mat3rie.

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Nachts im Buchladen

Ein wunderbarer Film über Bücher (und deren Eigenleben): Joy of Books (Youtube-Link) von Sean Ohlenkamp & Lisa Blonder Ohlenkamp aus Toronto. Die Musik stammt von Grayson Matthews. Die Umsetzung erfolgte nachts, wie man unschwer sehen kann, und mit über 25 freiwilligen Helfern (namentlich auf der Youtube-Seite aufgeführt).
Hut ab.

Darauf aufmerksam geworden durch swissmiss.
Erinnert mich daran, wieder mal nen Buch in die Hand zu nehmen.

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Jahresendgedanken – ganz kurz

Es ist wieder soweit: das Jahr neigt sich dem Ende. Wieder mit einem großen Fest.
Bei mir kehrt langsam Ruhe ein. Dabei sind die Feiertage noch nicht mal rum.
Um es nun gänzlich zu schaffen und im wahrsten Sinne mal abzuschalten, werde ich in den kommenden Tage „offline“ sein. Mal schauen, ob ich es wirklich schaffe.
Auch wenn ich Wochen verstreichen lasse, ohne einen (neudeutsch) Post zu senden, so verging kein Tag ohne Internetzugang und manchem Wunsch des Gedankenaustausches über diese Seite – was nicht immer, ach, was sag ich, oft nicht klappte.
In den letzten Tagen des Jahres heisst es runterkommen. Leider nicht nur mit der Familie allein, denn ich werde mir auch die Unterlagen zur Steuer vornehmen müssen … was man vorher nicht schafft. Naja.

Ich wünsche allen eine gute, erholsame Zeit. Genug Ruhe zur Reflexion und Sammeln von Ideen und der Kraft, sie in die Tat umzusetzen. In 2012. Bis dann.

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Farewell Georg Kreisler (1922-2011)

Danke für all die – eigentlich immer – guten Texte und Lieder. Ich habe oft gelacht, manchmal laut, manchmal leise in mich hinein. Es war immer eine Freude. Oft tief schwarz.
Ein Stück („Der Musikkritiker“) durfte ich des öfteren selbst vortragen bzw wurde immer wieder darum gebeten; nicht weil ich es gut interpretieren konnte, sondern weil es Spaß macht – das Zuhören auch.

Mit Freude habe ich gelesen, dass Georg Kreisler bis vor Kurzem noch öffentlich aufgetreten ist, um Gedanken vorzutragen – geschriebene oder spontane.
Nun ist Georg Kreisler im Alter von 89 Jahren verstorben. Farewell.

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Ein norwegisches süßes Konzept

Diesen Sommer hatten wir unsere Freunde in Norwegen besucht. Gerade mal eine Woche war es her, dass ein Einzeltäter das Land erschüttert hatte. Somit war die Zeit selbstverständlich auch von der Stille um das Unfassbare geprägt, aber auch gefüllt von der Normalität der Kinder.

Eine Sache, von der ich kurz berichten will, begriff ich erst wieder daheim.

Oskar konnte bei den Kindern unserer Freunde Süßigkeiten aus deren Fundus im Kinderzimmer bekommen. Er brauchte nicht uns fragen, (egal was wir gesagt hätten) er bekam was Süßes von den anderen. Jeden Tag. Zu jeder Zeit.
Ganz ehrlich? Ich war nicht in Gänze positiv überrascht. Aber, hey, es war Urlaub. Ich wollte meine Ruhe haben und Oskar auch. Also ließen wir die Kinder oft gewähren und schalteten uns selten ein.

Zuhause trafen wir gemeinsame Freunde, die ebenfalls in Norwegen zu Besuch waren. Auch Ihnen war es aufgefallen. Jedoch im Gegensatz zu mir hatten sie nachgefragt:
Die Kinder unserer norwegischen Freunde bekamen nur einmal in der Woche (samstags) etwas Süßes. Damit müssen sie eine Woche selbst haushalten. Und zwar gilt dies nicht nur innerhalb der Familie, sondern auch bei Nachbarn, Freunden, im Kindergarten, einfach überall.

Was für ein Konzept.
Einfach. Gut. Funktioniert (nur, wenn sich alle dran halten. In unser Nachbarschaft wohl nicht ;) Schade).

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Farewell, Steve (N1)

Thank you so much.

Remembering Steve Jobs' 2005 Stanford Commencement Address where he's talking also about life and death, knowing that every day could be his last. He used time well. Chapeau.

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Justice in the US – failed

During the last days I followed the discussion on why Troy Davis should not be executed. Today I was as many in the US and around the world shocked that the judges didn't stop or break off the execution of an – very much likely – innocent man.
Just by the few facts that I heard over the news (most of the witnesses withdrew their testimony – seven out of nine, and with one witness left who was first accused the have committed the crime, before he said that Troy Davis did it; no weapon was found; no other evidences but the testimonies of the witnesses left), I never imagined that the highest Court of the US to judge otherwise but let him not be killed.
It is not just incredibly sad. To me it just does makes no sense.

If there is someone out there who's got more insight, please take your time and share it here, too.

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Bin nun auch dabei +1

Ich bin einer Einladung gefolgt und habe mich bei Google+ angemeldet. Finden kann man mich leicht, in dem man nach der Blog URL ein Plus-Zeichen anfügt: ingopudlatz.de/+ und schon landet man Dank einer Idee von eisy (aufmerksam gemacht durch ad) auf der (noch) spärlich gefüllten Seite. Fasziniert bin ich davon nicht. Kommt aber vielleicht noch. Auf Facebook, wo ich ebenfalls angemeldet bin, findet man mich eher selten. Auch dort bin ich durch eine Einladung zu einer Gruppe (trauriger Anlass von norwegischen Freunden) hingekommen und war mehrere Jahre still.
Ich lass mich überraschen, was die Zukunft bringt. Eventuell den ein oder anderen Kontakt zu meinen mir noch unbekannten Lesern? Wer weiss das schon.

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Civil Rights Roundtable 1963

Es geht euch doch bestimmt auch so, dass ihr zuweil dankbar seid, im Internet eine historische Aufzeichnung zu finden. So erging es mir bei diesem YouTube-Video, das eine illustre Runde zeigt, wie sie am Tag von Martin Luther Kings „I have a dream“-Rede Stellung im amerikanischen Fernsehen nimmt.
Am runden Tisch sitzen Harry Belafonte, Charlton Heston, Sidney Poitier, James Baldwin, Marlon Brando und Joseph Mankiewicz. Sie diskutieren die „Civil Rights“-Bewegung am 28. August 1963.

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