Der "The Third & The Seventh"-Kurzfilm von Alex Roman ist wirklich wunderbar. Vereint er nicht nur hervorragende Bildkompositionen und das richtige Timing (Übergänge, Zeitraffer, etc) mit Gebäuden der Weltarchitektur und Möbelklassikern (oft sieht man den Gebäuden ihr Alter gar nicht an; wer sie nicht kennt, der wird sie wegen ihrer reinen Formsprache möglicherweise dem ausklingenden 20.Jahrhundert zuordnen, dabei gehören sie zumeist zu Aushängeschildern der Moderne und den 50er bzw 60er Jahren an -
hervorheben will ich hier nur Ludwig Mies van der Rohe mit dem Barcelona Pavillon (sowie seinen Möbeln) und Louis Kahn mit dem Salk Institute und dem Nationalparlament in Bangladesch). …
Ich habe das Video auch hier eingefügt. Allerdings ist es ausserhalb von Vimeo nur mit 400px-Breite freigegeben und ich habe es auf 600px gestreckt; das bedeutet, dass es hier nur in bescheidener Auflösung zu betrachten ist. Wer es nun in hoher bzw HD-Auflösung anschauen will … und das rate ich eigentlich jedem … der sollte sich diesen Kurzfilm auf der Vimeo-Seite anschauen.
Ja, ich weiß. Dieses Video haben schon so viele gepostet. Ist mir egal. Jetzt ist es mir schon wieder über den Weg gelaufen. Nun kommt es auch hier rein.
Frage ist: wann besorge ich die Ukulele für lil'O ?
Ich wünsche allen an dieser Stelle frohe Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr.
Wir sind froh, dass nun ein paar ruhige Tage folgen. Zeit um zurück zu schauen und den Blick auf Neues zu werfen.
Ich werde die Zeit zwischen den Tagen Jahren nutzen, um mit der Renovierung voran zu kommen … putzen, schleifen, streichen. Vielleicht wird auch ein Blick auf diese Seiten geworfen. Genug gibt es auch hier zu tun. Wir werden sehen.
Oben erscheint anstelle der sich ändernden Bilder nur ein einziges Headerbild. Etwas Ruhe tut auch hier gut.
Bleibt gesund oder werdet es. Wir sehen uns im neuen Jahr.
Bevor ich nun lange um den heißen Brei herumrede, leg ich lieber los. Wie gesagt, es ist nicht schwerer als einfach die folgenden Zutaten zusammen zu mischen:
Beim "Sliding House" von drmm wird nicht das gesamte Gebäude bewegt – wie der Titel möglicherweise suggerieren könnte, sondern die zweite Hülle, deren Form dem Gebäude folgend – der für die Region typische schmale Satteldachtypus – sich bei Bedarf über den Glasbau schiebt.
20 Tonnen werden in 6 Minuten bewegt, um das gesamte Gebäude zu ändern, angetrieben von vier 24V-Motoren, die in die Hülle integriert wurden, versorgt durch Autobatterien.
Das Bad wird zum Freiraum. Die Wohnküche und das Studio werden überdacht / verschattet und davor entsteht ein überdachter Aussenraum.
Was für ein Aufwand. Aber ein schönes Resultat.
Am heutigen Tag reihe ich mich gerne in die Unterstützer des "Blue Beanie Day" ein, einer Initiative von Jeffrey Zeldman um die Einhaltung von WebStandards jedem vor Augen zu führen, der auf eine Seite mit der blauen Mütze stößt (aha, mag einer denken; deshalb diese lächerliche Mütze im Header).
Ich versuche es umzusetzen, seit ich vor einigen Jahren durch Recherche darauf aufmerksam wurde. Standards an die sich alle halten sind wichtig, noch wichtiger ist es, diese so einzusetzen, dass Nutzer mit den unterschiedlichsten Zugangsgeräten die Internetseiten komfortabel lesen können.
Auf Facebook gibt es auch eine Eventseite. Auf Flickr ebenfalls, sowie auf Twitter.
Und selbstverständlich auch auf Youtube:
Letzten Freitag wurde uns im Verlauf eines Vortrages zum Thema Brandschutz ein Film gezeigt, in dem in einem schwedischem Brandlabor getestet wurde, wie schnell eine glühende Zigarette in einem Sofa zum Zimmerbrand führt. Dieser Film war so beeindruckend, dass ich ihn hier gerne vorstellen würde; nur habe ich ihn leider bisher nicht als frei verfügbaren Film gefunden.
Der hier angefügte Film zeigt aber ebenso eindrucksvoll, wie wichtig Rauchmelder auch im Geschosswohnungsbau sind.
Anstelle der brennenden Zigarette ist der Auslöser des Zimmerbrandes das Streichholz in der Hand eines Kindes. Wie schnell sich das Feuer ausbreitet (bitte die Audiokommentare beachten) und in welch kurzer Zeit gleich das gesamte Haus betroffen sein kann, ist hier gut nachvollziehbar.
Wichtig ist alle Bewohner in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu benachrichtigen. Selbst zu löschen mag heldenhaft sein – führt aber selten zum Erfolg. Es ist eher leichtsinnig. Schon zwei Minuten nach dem Zünden des Streichholzes ist ein Löschen mit Hausmitteln – wage ich zu behaupten – nicht mehr möglich.
Fazit : in allen Schlafzimmern und im Wohnraum Rauchmelder anbringen !
Vor etwas mehr als drei Wochen habe ich Twitter für mich entdeckt. Zuerst war ich skeptisch, heute finde ich es praktisch.
Wieso?
Diese Nummer, nur 140 Zeichen (inklusive Leerzeichen) zur Verfügung zu haben und jedes Bisschen in die Welt zu posaunen fand ich "über" – so unnütz wie ein weggeworfenes Taschentuch. Die Frage war: wer liest denn sowas? Wer vergeudet damit seine Zeit?
Ich muss es gestehen: der Ausschlag für meinen Twitter-Anfang war die Möglichkeit an einer Verlosung für ein MacBook Air teilzunehmen. Ich gebe es zu. Noch läuft die Aktion (bis Ende Oktober) – macht mir ruhig Konkurrenz. ; )
Während meines Zivildienstes durfte ich einen blinden Jugendlichen betreuen (Grüße an dich, Ulrich, wenn du das hier liest), der auf ein städtisches Gymnasium als einziger Behindeter ging, und konnte mich so mit Eingabegeräten für Blinde auseinandersetzen.
Als Mobiltelefone mit einem Touchscreen herauskamen, war ich sehr skeptisch, ob blinde Mitmenschen diese auch benutzen könnten. Dieses Video von Apple zeigt jedoch, dass selbst das möglich ist. Noch habe ich kein Feedback von Seiten der Sehbehinderten bekommen. Trotzdem ist es eine beeindruckende Leistung, wie auch die anderen Funktionen des iPhones Menschen mit Sehbehinderungen zugänglich gemacht werden können.
Klar, zum reinen Telefonieren braucht niemand ein Gerät wie das iPhone. Aber darum geht es hier nicht. Und da die Sprachausgabe über Kopfhörer oder Bluetoothgerät angehört werden kann, brauchen auch Nebenstehende nicht gleich mithören und sich gegebenenfalls gestört fühlen.
Jetzt fehlt nur noch der Erfahrungsbericht eines Blinden. Aus Ermangelung eines iPhones kann ich mich leider nicht darum kümmern und Ulrich fragen. Aber vielleicht hat er ja bereits eins. ;)
John P schreibt im Woopra-Blog, dass die Beta-Test-Phase bald, sprich in den kommenden Wochen, vorüber ist. Woopra ist ein "Real-Time"-Analyse-Werkzeug, um die Besucherzahlen einer Internetseite auszuwerten. Ja, man kann sogar direkt mit dem Besucher in (Chat-)Kontakt treten. Ich habe in der Vergangenheit bereits darüber geschrieben und ich benutze es seitdem.
Manchem mag es heutzutage schwer fallen (wie unseren Nachbarn), eine Partei zu finden, die die Stimme und Unterstützung verdient hätte. Jedoch nützt das Nichtwählen herzlich wenig.
Geht wählen und gebt die Stimme der Partei, deren Programm ihr am ehesten zustimmen könnt. Mehr geht nicht. Macht es einfach.
Nur wer einen der neuesten Browser hat (FireFox 3.5, Safari 4 und den neuen Betas von Google Chrome and Opera), kann sich das Canvas Experiment von 9elements angucken. Kleine Punkte (die anklickbare Tweets sind) formen in ständiger Bewegung Figuren inklusive einer Musikuntermalung. Es basiert auf HTML5 und Javascript. Wer den Ton angeschaltet hat und dennoch nichts hört, dessen Browser unterstützt wahrscheinlich nicht vollends HTML 5 (den audio-tag) oder die Hardware ist defekt. Soll es ja auch geben.
Am 5.Juni findet der internationale Umwelt-Tag statt, wie mir eine Mail von meinem bevorzugtem Hardware-Hersteller mitteilte. An diesem Tag wird ein Film uraufgeführt, der uns atemberaubende Bilder von unserem Planeten zeigt, um uns daran zu erinnern, wie sehr die Menschheit bereits die Ressourcen verbraucht hat und was wir alle davon haben, uns einzusetzen, um diese Welt zu schützen.
Auf der extra eingerichteten Seite bei Google-Maps könnte der nächstliegende Veranstaltungsort in Deutschland gefunden werden … allerdings gibt es nur zwei Städte, in denen man den Film gucken könnte: Bonn und Saarbrücken. Der Rest der Karte ist frei. Frankreich hingegen ist übersät mit Aufführungsorten; das liegt wohl daran, dass die Filmemacher allesamt Franzosen sind. Tja.
Warten wir also auf die Aufführungszeiten bei unserem lokalen Kino.
Auf der Google I/O wurde eine neues Projekt vorgestellt, das noch dieses Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll: Google Wave.
Zuerst sieht es aus wie Facebook: ein Online-Portal, in dem man Kontakte hält und sich austauscht. Dieses hier kann aber noch viel mehr und das scheint nur der Anfang.
Bislang kann man Nachrichten verschicken, chatten (wobei der Live-Austausch schon sehr bemerkenswert ist: der Empfänger sieht, wie man den Text eingibt sofort), an unterschiedlichen Stellen der Unterhaltung Kommentare einfügen, deren Ablauf nachträglich nachvollziehbar bleiben und zusammen am selben Text arbeiten… mit mehreren und das zeitgleich. Beeindruckend.
Ingo Pudlatz lebt und arbeitet als Architekt in Münster. Er gestaltet Internetseiten und singt gerne … weshalb diese Themen hauptsächlich auf diesen Seiten vorkommen. Manchmal schreibt er auch auf Englisch - das mag wohl an seinem Austauschjahr liegen.
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